Aktuell ab Dezember

Die zur Zeit verfügbaren Obstsorten können Sie auf der Startseite einsehen. Bestellungen für Topinambur, Miscanthus und Sida (siehe Rubrik Energiepflanzen) nehme ich im Winter entgegen.

Sida herma­phrodita

Sida, auch Virginia Malve genannt, ist eine noch relativ unbekannte Energiepflanze mit diversen Vorzügen. Davon ist besonders hervozuheben ihre Raschwüchsigkeit –  ich habe im Frühsommer 2015 die ersten Pflanzen in die Erde gepflanzt, diese waren im August 2016 etwa 3 Meter hoch ! Die Blüten erscheinen von Juni bis September und sind für Bienen sehr anziehend,…

Miscanthus (Chinaschilf, Elefantengras)

Bei Miscanthus handelt es sich um eine mehrjährige Schilfart, die über vier Meter hoch werden kann und sehr hohe Massenerträge liefert. Es kann  25 Jahre oder länger auf der gleichen Fläche stehenbleiben, wird einmal im Jahr abgeerntet und treibt dann im Frühjahr wieder aus den Wurzelstöcken aus. Gepflanzt werden im Frühjahr kleine Wurzelstücke, sogenannte Rhizome,…

Topinambur

Als sich im 17. Jahrhundert in Europa der Kartoffelkrebs ausbreitete und komplette Ernten vernichtete, konnten durch diese Pflanze viele Menschen vor dem drohenden Hungertod gerettet werden. Topinambur wurde ursprünglich von einem Indianerstamm kultiviert und gelangte damals von Amerika nach Europa. Die Pflanze ist zweifach nutzbar: Zum einen die winterharten Knollen als Nahrung für Mensch und…

Champagner­renette

Wahrscheinlich eine alte französische Sorte, die in der Champagne entstand und schon 1799 beschrieben wurde. Ein mittelgroßer, bei reichem Behang auch kleiner und flachrunder Apfel. Die Fruchtschale ist glatt, fettig und stark glänzend, die Grundfarbe zuerst grün, später wachsgelb, die Sonnenseite ist oft rosa gefärbt. Das Fruchtfleisch ist weiß, sehr saftig und mittelhart bis hart….

Korbinians­apfel

Die Sorte entstand 1944 im Konzentrationslager Dachau aus einer Sämlingsauslese von Pfarrer Korbinian Aigner, genannt „Der Apfelpfarrer“. Von ihm stammen ca. 1000 gemalte Obstsortenblätter. 1939 wurde er denuziert und musste ins KZ nach Dachau, wo die Lagerleitung 1942 kurzzeitig den Empfang von Paketen erlaubte. Korbinian Aigner bekam u.a. auch Apfelkerne geschickt, die er aussäte und…