Korbinians­apfel

Die Sorte entstand 1944 im Konzentrationslager Dachau aus einer Sämlingsauslese von Pfarrer Korbinian Aigner, genannt „Der Apfelpfarrer“. Von ihm stammen ca. 1000 gemalte Obstsortenblätter. 1939 wurde er denuziert und musste ins KZ nach Dachau, wo die Lagerleitung 1942 kurzzeitig den Empfang von Paketen erlaubte. Korbinian Aigner bekam u.a. auch Apfelkerne geschickt, die er aussäte und…

Graven­steiner

Der Gravensteiner  ist bekannt seit dem 17. Jahrhundert, er ist entstanden in Gravenstein in Schleswig Holstein und wurde von dort aus verbreitet. Ein hervorragender Tafelapfel, mittelgroß bis groß, gleichmäßig gebaut, sehr ansprechendes Aussehen. Seine Fruchtschale ist glatt und wird auf dem Lager fettig und glänzend, zur Reifezeit ist oft die ganze Frucht lebhaft rötlich geflammt….

Schwarze Johannisbeere

Ab ca. Anfang Juli reift die Schwarze Johannisbeere– meine absolute Lieblingsbeere. Vom Geschmack sehr aromatisch und mit einem Aroma, das nur die schwarze Johannisbeere besitzt. Der Strauch ist gut erkennbar  an den aromatisch riechenden Blättern- im Gegensatz zur roten Johannisbeere, deren Blätter nicht riechen. Die Genussreife liegt hier je nach Witterung von Anfang bis Ende Juli….

Rote Johannis­beere

Die Rote Johannisbeere hat einen etwas höheren Säuregehalt als die Schwarze. Sie ist genussreif ab ca. Ende Juni bis etwa Ende Juli. Hervorragend geeignet für Marmeladen (am besten halb und halb gemischt mit Schwarzer Johannisbeere), Kuchen und Desserts z.B. Johannisbeeren entstielen, Sahnekefir mit Frucht (ich empfehle Blaubeere) und Naturjoghurt untermischen und genießen. Wenn die Beeren…

Stachelbeere

Stachelbeeren sind wie Johannisbeeren ab ca. Anfang Juli genussreif, sollten aber so um den 20. Juli gepflückt sein, da die Früchte sonst anfangen zu schrumpfen und vom Strauch fallen. Die Früchte schmecken, zumal sie etwas Sonne abbekommen haben, wunderbar aromatisch und „stachelbärig“ und sind gleichfalls wie Johannisbeeren für Kuchen, Marmeladen und Desserts oder einfach nur…

Durchwachsene Silphie (Silphium perfoliatum)

Die Silphie bildet im ersten Jahr eine Rosette und treibt aus dieser ab dem zweiten Jahr einen viereckigen (!) Stengel bis zu vier Metern Höhe. An diesem Stengel sitzen die Blüten, und gegenständige Blätter, die wie ein Becher ausgeformt sind (daher auch der Name „Becherpflanze“). In diesen Bechern wird Regenwasser aufgefangen, welches z.B. Insekten und…